
Tag des Baumes: Vom Wald zum Holzhaus
Jedes Jahr am 25. April erinnert uns der Tag des Baumes daran, wie grundlegend Bäume für unser Leben sind. Sie reinigen die Luft, bieten Lebensraum und liefern den ältesten und gleichzeitig modernsten Baustoff der Welt: Holz. Für uns bei der PM Mangold Holzbau AG ist dieser Tag kein abstraktes Datum, sondern Herzensanliegen. Seit über 40 Jahren bauen wir in der Nordwestschweiz mit Holz – aus tiefer Überzeugung.
Der Schweizer Wald: ein lebendiger Kreislauf
Rund ein Drittel der Schweizer Landesfläche ist bewaldet – insgesamt rund 1,27 Millionen Hektaren. Laut Wald Schweiz wachsen jährlich etwa 10 Millionen Kubikmeter Holz nach. Ohne den Wald zu übernutzen, könnten davon 7 bis 8 Millionen Kubikmeter geerntet werden. Mit durchschnittlich 350 Kubikmetern pro Hektar weist der Schweizer Wald den höchsten Vorrat an lebenden Bäumen in ganz Mitteleuropa auf.
Holz und Klima: Holz speichert CO₂, das der Baum während des Wachstums aus der Luft aufgenommen hat. Dieser Kohlenstoff bleibt gebunden, solange das Material verbaut ist. Die Herstellung von Beton und Stahl ist deutlich energieintensiver als die Verarbeitung von Holz – das bestätigen verschiedene Vergleichsstudien, ohne sich auf eine einheitliche Kennzahl zu einigen. Pauschale Zahlen wären deshalb irreführend.
Gut bewirtschaftete Wälder sind stabiler gegenüber Stürmen und Schädlingen und liefern qualitativ hochwertigeres Holz. Wenn wir in der Nordwestschweiz bauen, beginnt die Geschichte des Materials lange vor der Baustelle – im Jura, in den Hügeln des Basellands, entlang des Rheins.
Holzbau in der Schweiz: ein wachsender Markt
Laut den Marktzahlen von Holzbau Schweiz konnte Holz seinen Marktanteil bei der Tragkonstruktion 2024 erneut steigern – und setzt damit den Trend der letzten zehn Jahre fort. Besonders hoch ist der Holzanteil im Bildungs- und Freizeitbau sowie in der Landwirtschaft. Im Wohnungsbau beträgt der Holzbauanteil bei An- und Umbauten rund 35 Prozent.
Dieser Trend hat handfeste Gründe: Seit den revidierten Schweizer Brandschutzvorschriften von 2015 ist Holz in allen Gebäudekategorien und Nutzungen zulässig – unter bestimmten Voraussetzungen auch im Hochhausbau.

Vorfertigung als Vorteil
Im Holzsystembau werden Elemente im Werk vorgefertigt und auf der Baustelle montiert. Das reduziert Lärm und Schmutz, erhöht die Präzision und verkürzt die Bauzeit spürbar. Unsere Kunden schätzen beides: die Qualität und die Verlässlichkeit. Wir vereinbaren Fixpreise und halten Terminzusagen ein – beim Neubau ebenso wie bei Aufstockungen und Sanierungen.
PM Mangold Holzbau: Passion für Holz in der Nordwestschweiz
Unsere Standorte in Ormalingen, Kaiseraugst, Pratteln, Basel und Zwingen decken die ganze Nordwestschweiz ab. Als Familienunternehmen kennen wir die Region, die Menschen und die lokalen Gegebenheiten. Das zeigt sich in jedem Projekt – vom Einfamilienhaus bis zum Gewerbebau, vom Neubau bis zur Aufstockung.
Was mit dem Holzbau beginnt, geht bei uns weiter: Architektur, Schreinerei und Zimmerei aus einer Hand. Treppen, Bodenbeläge, Türen und Innenausbau entstehen in denselben Händen, die auch den Rohbau erstellt haben. Das sichert Qualität und vermeidet Schnittstellenprobleme – ganz nach unserem Prinzip: alles aus einer Hand.
Was wir uns zum Tag des Baumes wünschen
Wir wünschen uns, dass der Tag des Baumes nicht bei einem einzelnen Datum bleibt. Jedes Gebäude, das heute in Holz gebaut wird, ist ein Bekenntnis zu einem Baustoff, der aus dem Wald kommt – und ihn bei sorgfältiger Bewirtschaftung langfristig stärkt. Nehmen Sie diesen Tag zum Anlass, einem Baum bewusst einen Moment zu widmen. Oder planen Sie Ihr nächstes Bauprojekt mit dem Material, das dem Baum am nächsten kommt.
Häufige Fragen zum Holzbau
Darf ich in der Nordwestschweiz ein Holzhaus bauen?
Seit den revidierten Schweizer Brandschutzvorschriften von 2015 ist Holz in allen Gebäudekategorien und Nutzungen zulässig. In den meisten Gemeinden der Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Aargau und Solothurn ist Holzbau problemlos möglich. Die konkreten Anforderungen klären wir gemeinsam mit den zuständigen Baubehörden.
Was kostet ein Holzhaus im Vergleich zu einem konventionellen Bau?
Die Kosten hängen von Grösse, Lage und Ausbaustandard ab – das gilt für Holz wie für jeden anderen Baustoff. Als Generalunternehmer vereinbaren wir Fixpreise, sodass unsere Bauherrschaften von Beginn an volle Kostensicherheit haben.
Hat Holz ein Problem mit Feuchtigkeit?
Nicht grundsätzlich. Holz wird sogar bewusst in feuchten Umgebungen wie Hallenbädern und Saunen eingesetzt, weil es feuchtigkeitsregulierend wirkt. Wichtig ist, dass feuchtes Holz auch wieder abtrocknen kann – das ist eine Frage der Detailplanung bei Sockel, Fenstern und Dachanschlüssen.
Schadet Holzbau dem Wald?
Nein. Laut Wald Schweiz nimmt der Schweizer Wald laufend an Fläche zu. Holz, das in langlebige Produkte wie Häuser eingebaut wird, hält den gespeicherten Kohlenstoff für Jahrzehnte fest – während im Wald nachgewachsenes Holz erneut CO₂ bindet.

